So und nicht anders >Start >Die Idee >Wie
 

Die Überschrift sagt es ja schon. Meine Arbeitsweise ist so und nicht anders, wobei die Betonung auf "meine" liegt. Denn es gibt bekannter Maßen verschiedene Wege zum Ziel. Bei mir ist der Weg das Ziel.

Da ich völlig ungebunden frei von jeglichem Zeitdruck bin und meine Projekte in reiner Freizeitbeschäftigung verwirkliche, kann ich mir in Ruhe überlegen wie ich ein Objekt angehen will.
Meist folgt auf den "Geistesblitz", eine Mitteilung an und eine Diskussion mit meiner Familie bis sich eine klare Idee herauskristallisiert hat. Erste Skizze werden angefertigt, Maß genommen, ein detaillierter Plan und oftmals eine 3D Ansicht erstellt. Dann geht ich schon mehr ins Detail. Ich wähle die Materialien aus, nehme geeignetes Werkzeug zur Hand und fange an mein Projekt zu verwirklichen. Hat mein Werkstück die ersehnte Form angenommen, veredle ich die Oberfläche und voila - hier und da noch allerletzte Schliffe - realisiert ist mein "Geistesblitz".

Besondere Herausforderungen sind für mich Ästhetisches mit Funktionalem zu verbinden. Ob es sich nun um das Bücherregal als Treppengeländer handelt oder ein Wanddurchbruch mit Schubladenbesatz ist Einerlei. Wichtig ist ein außergewöhnliches Bedürfnis kreativ und zugleich zweckmäßig zu stillen.

Idealer Weise setzt sich der spätere Inhaber meiner Projekte schon vor der Entstehung des Werkstücks - mit mir zusammen - mit dem Material auseinander und nimmt an der Entwicklung teil. Das garantiert mir, dass das von mir geschaffene Objekt nicht nur lange Freude bringt, sondern ganz eins wird mit seinem Besitzer.

Jedoch gibt es eine Einschränkung bei all meinem Tun.
Ich bevorzuge homogene Projektgestalten. Das fängt bei der Auseinandersetzung mit dem Material an und endet in der vollendeten Formgebung, die bei mir immer auch Rundungen aufweisen müssen. Hier können zwar "Ecken" in Verbindung mit weichen Rundungen bizarre Kontraste bilden, der Überhang ist jedoch bei meinen Arbeiten immer rund.

.

 
<zurück ^nach oben >weiter