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Als Material habe ich mir für mein Musterregal im Baumarkt Fichtenholzbretter gekauft. Dieses Vollholz wird auch Leimholz genannt. Es eignet sich besonders zum Möbelbau. Die benötigten Materialien sind aber nicht nur die Holzbretter, sondern auch das was das Regal zusammenhalten soll. Leim, Kleber, Dübel, Schrauben o.a. bieten sich als Verbinder an. Für mein Regal wählte ich die Dübelverbindung.
Eine Dübelverbindung besteht aus jeweils einem Loch in beiden zu verbindenden Teilen und einem Dübel, der in beide Löcher eingeleimt wird. Natürlich werden bei einer Verbindung von zwei Brettern mindestens zwei Löcher pro Brett gebohrt. Anschließend gibt man Leim in die Löcher und steckt die Teile zusammen. Die Verbindung ist nun verleimt. Damit die Verleimung der Einzelteile auch extremen Belastungen standhält und der Leim gleichmäßig in Holz einzieht, fixiert man die "Nahtstellen" während der Trocknung idealer Weise mit Schraubzwingen. Da es sich bei meinem kleinen Regal um lediglich fünf Teile handelt, ist mein Regal sehr schnell fertig gestellt.
Aber mein Regal wäre nicht mein Regal, hätte ich nicht schon im Vorwege eine Idee für die äußere Beschaffenheit meines Regals:
Die Oberfläche soll Natur belassen und vor äußeren Einflüssen geschützt sein. Um eine einwandfreie Oberfläche zu erhalten, wird das Holz vor der Weiterbehandlung mit einem feuchten Schwamm eingerieben, so dass sich die feinen Holzhärchen aufstellen. Die getrockneten, aufgestellten Härchen werden anschließen abgeschliffen. Dieser Arbeitsgang wird ein paar Mal wiederholt bis die Oberfläche absolut glatt ist. Zum Schluss folgt die endgültige Oberflächenbehandlung. Ich wählte ein geeignetes Öl aus, welches ich mit Hilfe eines Stoffballens ins Holz einreibe. Das Holz wird während diesem Arbeitsvorgang natürlich dunkler und fühlt sich herrlich geschmeidig an. Ein kleines feines Regal zum Benutzen, Anschauen und zudem auch noch zum Anfassen.


Dia-Schau "Ablauf"

 
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